BDSM ist ein Sammelbegriff für verschiedene Praktiken und Rollenmodelle, die sich mit Dominanz, Hingabe, Kontrolle und intensiven Sinneserfahrungen beschäftigen. Die Abkürzung setzt sich aus mehreren englischen Begriffen zusammen:
- Bondage & Disziplin
- Dominanz & Submission
- Sadismus & Masochismus
Nicht jede Person, die sich für BDSM interessiert, lebt alle Bereiche aus. Viele Menschen beziehen sich nur auf einzelne Aspekte wie Rollenverteilung, Kontrolle oder Rollenspiele.
BDSM als Rollen- und Vertrauensdynamik
Im Mittelpunkt stehen meist vereinbarte Rollen zwischen Beteiligten. Eine Person übernimmt eine führende oder dominante Rolle, während eine andere sich bewusst in eine hingebende oder devote Position begibt.
Wichtige Grundlagen sind:
- Einvernehmlichkeit
- Kommunikation
- Vertrauen
- klare Grenzen
BDSM wird innerhalb der Szene als gemeinsames Spiel verstanden, das auf freiwilliger Teilnahme basiert.
Häufige Elemente im BDSM-Kontext
BDSM kann sehr unterschiedlich gelebt werden, zum Beispiel durch:
- Rollenspiele
- Regeln und Rituale
- symbolische Kontrolle
- Sinnesreize oder Einschränkungen
- psychologische Dynamiken
Die Intensität und Ausgestaltung sind individuell verschieden.
Einvernehmlichkeit und Sicherheit
Ein zentraler Grundsatz innerhalb der BDSM-Szene ist, dass alle Handlungen einvernehmlich stattfinden. Wünsche, Grenzen und Erwartungen werden im Vorfeld besprochen.
Viele Menschen orientieren sich an Prinzipien wie:
- sicher
- einvernehmlich
- verantwortungsvoll