Die Begriffe Dom, Domina und Herrin werden im Dominanz- und BDSM-Kontext häufig verwendet. Obwohl sie ähnlich klingen, beschreiben sie unterschiedliche Rollen oder Bezeichnungen innerhalb dominanter Dynamiken.
Dom – dominante Person
Dom ist die Kurzform von „Dominant“.
Der Begriff wird meist für eine männliche oder allgemein dominante Person verwendet.
Ein Dom übernimmt innerhalb einer vereinbarten Dynamik die führende Rolle und gestaltet Ablauf, Regeln oder Struktur der gemeinsamen Situation.
Merkmale:
- geschlechtsneutral oder meist männlich verwendet
- beschreibt vor allem die Rolle
- kann privat oder professionell sein
Domina – dominante Frau
Domina bezeichnet eine Frau in einer dominanten Rolle.
Der Begriff wird häufig genutzt, wenn weibliche Dominanz bewusst hervorgehoben wird.
„Domina“ kann sowohl eine private dominante Partnerin als auch eine professionell tätige dominante Frau meinen.
Merkmale:
- weibliche dominante Rolle
- häufig im Szenekontext genutzt
- oft mit klassischer Dominanzdarstellung verbunden
Herrin – Bezeichnung für Autorität und Hierarchie
Der Begriff Herrin beschreibt ebenfalls eine dominante Frau, legt jedoch stärker den Fokus auf Autorität, Hierarchie und Rollenstruktur.
Während „Domina“ eher eine Szenebezeichnung ist, wirkt „Herrin“ persönlicher oder rollenbezogener.
Merkmale:
- betont Führung und Hierarchie
- häufig in Rollenspielen oder Beziehungsdynamiken
- kann privat oder professionell verwendet werden
Die wichtigsten Unterschiede im Überblick
| Begriff | Bedeutung | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Dom | dominante Person (oft männlich) | Rolle und Funktion |
| Domina | dominante Frau | Szenebezeichnung |
| Herrin | dominante Frau | Autorität und Beziehung |
Gemeinsame Grundlage
Unabhängig von der Bezeichnung basieren alle dominanten Rollen auf:
- Einvernehmlichkeit
- Kommunikation
- Vertrauen
- gegenseitigem Respekt
Die Begriffe beschreiben daher weniger feste Regeln als unterschiedliche Ausdrucksformen dominanter Rollen.